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Telefonische Soforthilfe
+43 316 887 - 2800

Was tun im Trauerfall

Ein geliebter Mensch stirbt. Auf einmal soll man sich um Dinge kümmern, an die man vorher nicht gedacht hat. Wir sind in Ihren schwersten Stunden für Sie da und unterstützen Sie Schritt für Schritt.

Melden Sie sich bei uns

Als Erstes nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf. Unser Team ist rund um die Uhr für Sie unter 0316/ 887 2800 erreichbar. Wir informieren sofort die zuständige Ärztin oder den zuständigen Arzt zur Totenbeschau und übernehmen die weitere Organisation.

Todesfälle zuhause

Wenn ein lieber Mensch in den eigenen vier Wänden verstirbt, verständigen wir sofort nach Ihrem Anruf eine zuständige Totenbeschauärztin oder einen zuständigen Totenbeschauarzt. Die Ärztin/ der Arzt muss den Tod auch offiziell feststellen, direkt danach wird die/der Verstorbene abgeholt.

Todesfälle in Einrichtungen

Rufen Sie bitte gleich uns an, wenn der Todesfall in einem Krankenhaus oder einem Seniorenzentrum eintritt. Sie können auch die Leitung der Station bitten, uns zu verständigen. Der Arzt/die Ärztin stellt die Sterbedokumente aus und übergibt diese dann direkt an uns.

Todesfälle im Ausland

Verstirbt ein:e österreichische:r Staatsbürger:in im Ausland oder einem anderen Bundesland, leiten wir nach Ihrem Anruf alle erforderlichen Schritte ein und stellen sicher, dass sämtliche Auflagen und Vorschriften für Überführungen eingehalten werden.

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Rat und Hilfe im Trauerfall

Wie kondoliere ich richtig?

Seine Anteilnahme auszudrücken, ist ein wichtiger und respektvoller Schritt, und doch oft nicht leicht. Wie man kondoliert, hängt vor allem vom Verhältnis zu den Hinterbliebenen ab: Bei einer eher losen Verbindung wählt man meist die schriftliche Form, bei einem engen Verhältnis eher das persönliche Gespräch.

Am wertvollsten ist ein handgeschriebener Brief. Vorgefertigte Karten können ergänzen, ersetzen aber selten persönliche Worte. Ein Brief bietet Raum, in wenigen, ehrlichen Sätzen Mitgefühl auszudrücken und auf die Situation der Angehörigen einzugehen.

Vermeiden Sie Floskeln wie „Das wird schon wieder“, sie wirken schnell wie eine Relativierung des Verlustes. Formulieren Sie behutsam und wählen Sie nur dann Gedichte oder Zitate, wenn sie wirklich passen und nicht aufgesetzt wirken.

Im persönlichen Gespräch hilft oft die eigene Intuition. Manchmal sagt ein kurzer Satz, ein Blick oder eine vorsichtige Berührung mehr als viele Worte. Auch hier gilt: nichts beschönigen oder relativieren. Entscheidend ist, ehrlich und respektvoll Anteil zu nehmen.

Eine Trauerfeier und die Beisetzung sind die letzten gemeinsamen Momente mit einem geliebten Menschen. Rücksicht und Zurückhaltung helfen dabei, den Angehörigen Raum für ihren Abschied zu geben. Mit einigen einfachen Regeln zeigen Sie Respekt und Anteilnahme.

So tragen Sie zu einem würdevollen und respektvollen Abschied bei. 

Traditionell wählt man für eine Trauerfeier dunkle, zurückhaltende Kleidung – meist Schwarz, aber auch Dunkelgrau oder Dunkelblau sind passend, wenn man nicht zum engsten Kreis der Angehörigen gehört.

Männer tragen üblicherweise Anzug, Hemd und Krawatte. Frauen können zwischen knielangen Kleidern, Kostümen oder Hosenanzügen wählen. Wichtig ist ein gepflegter, unauffälliger Auftritt: keine allzu freizügige Kleidung, dezentes Make-up und kein starkes Parfum.

In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Wandel gezeigt. Besonders jüngere Menschen wünschen sich manchmal hellere Kleidung, um ein tröstliches Zeichen zu setzen. Wenn die Familie diesen Wunsch äußert, sollte man ihm selbstverständlich folgen.

Der Abschied von geliebten Menschen erinnert uns oft schmerzlich an unsere eigene Sterblichkeit. Wie wollen wir unsere eigene Verabschiedung gestalten? Wie soll sie ablaufen? Was dabei gern außer Acht gelassen wird, ist die Frage der Finanzierung der eigenen Bestattung. Mit einer Vorsorge können Sie Ihre letzten Angelegenheiten schon vorab in Ruhe regeln.  

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